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Zum Geburtstag eine Torte

Am 18. Mai vor 70 Jahren wurde die Steirische Volkspartei gegründet. Anlässlich dieses Jubiläums feierte die Volkspartei ein großes Geburtstagsfest in der Zentrale am Karmeliterplatz.

 

Zum Jubiläum wurde die neueste Ausgabe des politicum 118 mit dem Titel „70 jahre steirische reformkraft“ präsentiert. Die Publikation blickt in sieben Zehn-Jahres-Schritten auf die vergangenen 70 Jahre zurück. Für diese Beiträge konnten mit Alfred Ableitinger, Stefan Karner, Gerald Schöpfer, Wolfgang Mantl, Klaus Poier, Manfred Prisching und Anita Ziegerhofer renommierte Wissenschaftler gewonnen werden. Basierend auf diesen Beiträgen wurde parallel zur Publikation auch ein gleichnamiger Film produziert. Über Perspektiven und Aussichten machten sich 70 Persönlichkeiten unterschiedlicher Bereiche und Generationen Gedanken

Volkspartei ist seit 70 Jahren Motor der Reformen

„Diese Wünsche, Forderungen und Hoffnungen an die Politik müssen Auftrag und Ansporn zu weiteren Jahrzehnten steirischer Reformkraft sein“, so der Mitherausgeber Klaus Poier bei der Vorstellung des politicum 118, der sich auch für die redaktionelle Gesamtleitung verantwortlich zeichnete. In seinen Eröffnungsworten strich Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg hervor, dass die Reformkraft der Volkspartei quasi in den Genen liegen würde: „Querdenken, vordenken, nachdenken, innovativ und revolutionär gestalten – all das liegt dieser Partei mit ihren mannigfaltigen Persönlichkeiten von der Geburtsstunde an offensichtlich im Blut. Kreative, nachhaltige Projekte waren immer schon ein besonderes Markenzeichen der Steirischen Volkspartei.“

Zusammenhalt macht die Volkspartei aus

Besonders erfreut zeigte sich Landesparteiobmann LH-Stv. Hermann Schützenhöfer darüber, dass so viele Menschen der Einladung der Geburtstagsfeier folgten. Mit voller Dankbarkeit blickte er zurück: „Ich danke den Müttern, Vätern und Politikern der ersten Stunde, dass sie dieses Land aus Schutt und Asche aufgebaut haben.“ Auch die Reformen in der Steiermark seien beschwerlich gewesen, aber die Menschen seien bereit bei Reformen mitzugehen. „Wir sind eine Partei der Heimatverbundenheit. Wir haben immer die wirtschaftliche Vernunft und die soziale Wärme gelebt. Und wir waren in der Steiermark immer eine Partei der Reformen“, so Schützenhöfer und dankte den Landeshauptleuten der ÖVP, Krainer, Niederl, Krainer jun. und Klasnic für ihre Leistungen und für ihren unermüdlichen Einsatz für die Volkspartei und für das Land in den vergangen Jahrzehnten. „Der Zusammenhalt macht uns aus. Wir als Volkspartei sind die soziale Integrationspartei, die immer für dieses Land eingestanden ist, auch wenn es Gegenwind gegeben hat“, so Schützenhöfer und wünschte sich: „Bleiben wir eine Bewegung, die weit über den Tellerrand hinausschaut, sich der christlichen Werte besinnt, aber auch das liberale Pflänzchen hegt und pflegt.“ Für Schützenhöfer ist der Geist der Erneuerung und der Mut ausgetretene Pfade zu verlassen, maßgeblich für eine starke Volkspartei: „Es ist der aufrechte Gang beschwerlich, aber unerlässlich!“ Abschließend wünschte sich Hermann Schützenhöfer für die Volkspartei: „Leben wir mit Blick auf die Realität unsere Werte und versuchen wir diese in die Gegenwart zu übersetzen. Glückauf Volkspartei für die nächsten Jahrzehnte!“