Weithin sichtbar sein!

Die neue Volkspartei sorgt für Aufbruchstimmung. Auch viele Bauern prägen den Wahlkampf mit Landschaftswerbung. Wie macht man’s richtig?

Die steirische Landschaft wird in diesen Tagen immer öfter auch zu einem Stück Leidenschaft! Zahlreiche Bauernbund-Ortsgruppen, aber auch nicht wenige engagierte einzelne Besitzer von Grund und Boden wollen auf kreative Art und Weise ihren Beitrag zu einem Wahlerfolg leisten. Immer öfter ist daher die Frage zu hören, wie man solches „Landschaftsmarketing“, wie es die Fachleute nennen, richtig angeht. Wir haben die Profis aus dem Team rund um Sebastian Kurz, aber auch geeichte Wahlkampfstrategen gefragt, wie sie es anlegen würden!

Die wichtigsten Regeln:

  • Der Standort sollte weithin sichtbar und möglichst stark frequentiert sein. Aber Vorsicht: Es gilt natürlich, geltende Vorschriften  einzuhalten!
  • Je größer, origineller und kreativer die Botschaft übermittelt wird, desto intensiver ist die Aufmerksamkeit.
  • Sebastian Kurz setzt ganz auf die Kraft positiver Botschaften. In diesem Sinne ist es wichtig, nicht aus der Reihe zu tanzen! Anpatzen ist jedenfalls in seiner Kampagne nicht gefragt.
  • Wenn das Kunstwerk vollbracht ist, gibt es noch zahlreiche Möglichkeiten, seine Wirkung zu vervielfachen. Das gelingt am besten, wenn man Fotos davon in Soziale Medien postet. Die Botschaft sollten unbedingt auch die sehen, die nicht direkt daran vorbeigehen oder vorbeifahren. Mit einem Bild an office@team-kurz.at kann die Landschaftswerbung sogar auf der Facebook-Seite vom Team Kurz landen.

Der Steirische Bauernbund zündet für die Offensive in Sachen Landschaftswerbung auch noch einen zusätzlichen Turbo. Die schönsten, originellsten und aufwändigsten Werbekunstwerke werden prämiert – eine Expertenjury trifft die Entscheidung. Für den oder die Sieger gibt es eine ganze Grillparty. Deshalb sind alle bäuerlichen Werbeaktivisten eingeladen, das Foto ihrer Landschaftswerbung auch an bauernbund@stbb.at einzusenden. Eine Auswahl der besten Beispiele wird auch in NEUES LAND präsentiert.

Werben und gwinnen

Für den Aufstellungsort muss auf jeden Fall eine Einwilligungserklärung des jeweiligen Grundbesitzers vorliegen. Das aufgestellte Element darf auf keinen Fall Verkehrs- oder Ortsschilder stören oder sichtbehindernd wirken. Auf die in Ihrem Bezirk gültige Plakatierverordnung ist zu achten. Außerdem auf § 84/(2) der Straßenverkehrsordnung. Demgemäß müssen die Landschaftselemente außerhalb von Ortsgebieten mindestens 100 Meter vom Fahrbahnrand entfernt sein. Im Ortsgebiet gibt es keine Einschränkungen in der Entfernung zum Fahrbahnrand. Wenn eine Aufstellung in einem Naturschutzgebiet geplant ist, muss auf jeden Fall eine Genehmigung der zuständigen Bezirkshauptmannschaft eingeholt werden. Eine besondere Verknüpfung von Kreativität und sympathischer Aufmerksamkeit finden Konstruktionen mit ländlichem Charakter aus Holz, mit Blumen oder Heu. Unbedingt Fotos an office@stbb.at und
office@team-kurz.at senden.

Foto: fotolia.com/Andrea Wilhelm

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