Viel Herzblut im Kalender

Der neue Steirische Bauernkalender ist da und setzt auf Geschichten und Gedichte von Bäuerinnen und Bauern aus dem ganzen Land.

Beim Landesbauernrat überreichte Karl Brodschneider eines der ersten Exemplare des neuen Steirischen Bauernkalenders an Bauernbundlandesobmann Hans Seitinger – und das zu Recht mit Stolz. Schließlich floss nicht nur viel Zeit in den liebevoll gestalteten Kalender, sondern auch viel Herzblut.

Karl Brodschneider, stellvertretender Chefredakteur von NEUES LAND, hat die Agenden des „Kalendermannes“ nach dem plötzlichen Tod von Fred Strohmeier im Jahr 1999 übernommen und nimmt seine Sache sehr ernst: „Ich sehe darin eine große Verantwortung!“ Dafür hat er gute Gründe: „So ist der Kalender für viele Leser ein wichtiges Erinnerungsstück. Eine seiner Stärken ist auch darin begründet, dass der Bauernkalender in seinem äußeren Erscheinungsbild im Laufe der Jahre im Wesentlichen gleich geblieben ist und daher für die Menschen Beständigkeit vermittelt.“

Inhaltlich spannt der Kalender gekonnt einen bunten Bogen von der Vergangenheit in die Gegenwart und Zukunft. So finden sich neben alten Kalendergeschichten von vor 50 Jahren auch aktuelle Aufzeichnungen zum Thema Klimawandel: „Ich habe vor einigen Jahren damit begonnen, außergewöhnliche Wetterereignisse im Kalender festzuhalten. Damit die Leute erfahren, dass da einiges in Bewegung ist“, erzählt der erfahrene Schreiber, dem vor allem eines ganz besonders am Herzen liegt: dass es im Kalender „menschelt“.

Und das tut es. Zum Beispiel liest man Erzählungen von „einfachen“ Menschen. „Ich lege großen Wert darauf, dass jemand, der den Mut hat, ein eigenes Gedicht oder eine Geschichte zu schreiben, hier eine Plattform dafür vorfindet“, so der Kalendermann, der auch auf Gratulationen nicht vergisst. „Viele Leute freuen sich, wenn sie ihren Namen darin lesen. Das ist eine weitere Stärke des Kalenders, dass darin auch Platz für Menschen ist, die sonst nie vor den Vorhang treten“.

Aus dem Inhalt

Der Steirische Bauernkalender 2017 beginnt traditionell mit dem Kalendarium und bietet genügend Platz für persönliche Eintragungen. Es folgen die astrologischen Pflanzzeiten, der Wetterrückblick und die Aufzählung bedeutsamer Ereignisse im Jahr 2016. Ein großes Augenmerk wird auf alte Bauernkalender-Geschichten sowie auf neue Erzählungen und Gedichte von bekannten und weniger bekannten Steirern und Steirerinnen gelegt. Dazu kommen alte Fotos aus der Serie „Wie’s g’wesn is“. Die Fachbeiträge beschäftigen sich unter anderem mit dem Reformationsjahr 2017, mit dem 100-Jahr-Jubiläum der Marienerscheinungen in Fatima und den wichtigsten Änderungen im Erbrecht. Dazu gibt es Rätselseiten, Porträts von interessanten Steirern, aktuelle Informationen der SVB sowie die Auflistung von geehrten Bauernbundmitgliedern.

Kalenderbestellung

Der Bauernkalender 2017 enthält auf 256 Seiten viel interessanten Lesestoff und wird in den meisten Gemeinden über die örtlichen Bauernbundfunktionäre verkauft. Der Kalender kann auch beim Steirischen Bauernbund, Reitschulgasse 3, 8010 Graz bestellt werden und kostet zehn Euro. Dazu kommen die Versandspesen. Rufen Sie einfach an unter
Tel. 03 16/82 63 61-11.

 

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