Verjüngter Bauernbund

Der Steirische Bauernbund wurde im Vorstand stark verjüngt und Landesobmann Landesrat Hans Seitinger mit 98,9 Prozent der Delegiertenstimmen an der Spitze des Steirischen Bauernbundes eindrucksvoll bestätigt.

Das garantiert frischen Wind: Das Durchschnittsalter der Mitglieder im Landesvorstand wurde um fast ein ganzes Jahrzehnt gesenkt, der Frauenanteil von 10 auf 25 Prozent angehoben. „Wir müssen der Jugend die Möglichkeit geben, an der Gestaltung ihrer eigenen Zukunft selbst mitzuarbeiten“, zeigte sich Landesobmann Hans Seitinger begeistert vom starken Engagement des bäuerlichen Nachwuchses. Der Landesrat weiter: „Die Frauen in der Land- und Forstwirtschaft tragen täglich Verantwortung für Familie und Betrieb, sind bei der Pflege und Familienversorgung unverzichtbar und haben meist den direkten Bezug zu den Konsumenten. Immerhin führen 40 Prozent der Bäuerinnen die Betriebe. Wir arbeiten daran, dem auch in der politischen Vertretung gerecht zu werden.“ Auch sonst sind die Bäuerinnen auf der Überholspur: Seit kurzem gibt es in Fürstenfeld mit Friederike Hammerlindl die erste Bezirkskammerobfrau und Bauernbund-Bezirksobfrau.

Bäuerliche Zukunft in bewegten Zeiten

Hans Seitinger betonte in seinem Hauptreferat, dass er bei der Arbeit des Steirischen Bauernbundes auf Kontinuität, Innovation und Information setzt. So soll, wie er meinte, die Zukunft des Bauernstandes wie des ländlichen Raumes offensiv mitgestaltet werden. Die besondere Stärke des 45.000 Mitglieder zählenden Bauernbundes liege in seiner Geschlossenheit. Die Beschlüsse zur Agrar-Reform seien, so Seitinger, ein „Kraftakt“ gewesen. Dank der guten Vernetzung und mit viel Verhandlungsgeschick sei es gelungen, für die Steiermark ein akzeptables Ergebnis zu erreichen. Der Landesrat wies allerdings auch darauf hin, dass es dabei Verlierer gibt. Nachsatz: „Ein Umstand, der uns sehr schmerzt.“

Schützenhöfer: Bollwerk Bauernbund

LH Stv. Hermann Schützenhöfer dankte der Bauernschaft, „die die Steiermark so lebenswert erhält und gestaltet, wie sie ist.“Schützenhöfer nannte den Bauernbund ein „Bollwerk der Volkspartei“, auf das auch in politisch schwierigen Zeiten Verlass sei. Besonderen Dank sprach er Hans Seitinger aus, der die bäuerlichen Interessen stets nachhaltig vertrete. Er sei eine Säule in der Regierung und in Sachen Fleiß von niemandem einzuholen.

Kammer-Präsident Franz Titschenbacher verwies darauf, dass gute Ausbildung und optimale Beratung die Garanten für betrieblichen Erfolg seien. Der Landesbauernrat soll aus seiner Sicht „Wegweiser mit klaren Signalen für die Zukunft sein.“

Köstinger – Der Bauernschaft und dem ländlichen Raum ein Gesicht geben

Die Spitzenkandidatin des Bauernbundes für die Wahlen zum Europäischen Parlament, Elisabeth Köstinger, erzählte zum Abschluss ebenso sympathisch wie leidenschaftlich über ihre Arbeit und ihre Erfolge im Europaparlament. Abschließend rief sie die Bäuerinnen und Bauern dazu auf, ihr mit ihren Stimmen auch in Zukunft entsprechenden Rückhalt zu geben.

 

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