So üben Sie für die Zeitumstellung

Am kommenden Sonntag werden die Uhren wieder umgestellt. Der steirische Schlaf-Mediziner Manfred Walzl weiß, wie man sich vorab auf die „verlorene Stunde“ einstellen kann.

 

Der Frühling klopft an, die stundenlange Arbeit am Feld beginnt und viele Bauern im Land müssen dieser Tage enorme Leistungen erbringen. Der steirische Schlafmediziner Manfred Walzl ist überzeugt, eine zusätzliche enorme Belastung für die Bauern wird hier die Zeitumstellung am Sonntag darstellen: „Eine Stunde weniger und das bei dem bereits bestehenden Schlafmangel, das ist wie ein kleiner Jetlag, also eine Übergehung der Zeitzonen während eines Fluges, den viele heimische Bauern dann wochenlang mit sich tragen“, so Walzl, der sich als anerkannter Schlafmediziner und Neurologe intensiv mit diesem Themenbereich auseinandersetzt.

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Manfred Walzl rät vorab früher ins Bett zu gehen. Foto: privat

 

Sein Rat für die Landwirte, um den Start in die Sommerzeit für sich einfacher zu machen: Drei Tage vor der Zeitumstellung jeweils zwanzig Minuten früher ins Bett gehen. „Man gibt dem Körper damit die Möglichkeit, sich vorab zu entspannen, um sich auf das Notprogramm am Wochenende einstellen zu können.“ Übrigens: Ein ausgedehntes Mittagsschläfchen in der Länge von ein bis zwei Stunden am Sonntag hält der Schlaf-Experte ebenfalls für sinnvoll. Auch kann man die Tiere im Stall auf die Umstellung vorbereiten, indem man an den Tagen davor auch jeweils um zwanzig Minuten früher mit der Fütterung beginnt.

 

 

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