Teil 3: Was tun, wenn’s endlich funkt

Im dritten und letzten Teil unserer Flirtserie verrät Flirtcoach Josef Moser, wie die einzelnen Phasen eines Flirts aussehen und was zu tun ist, wenn’s dann wirklich funkt.

Zuallerst: Die Auflösung der Frage aus Teil 2: „Welches ist der wichtigste von zehn fehlgeschlagenen Flirtversuchen?“

Antwort: „Der elfte Versuch“.

Es geht also unter anderem darum: nicht aufzugeben und sich nicht entmutigen lassen. Dazu gibt es vom Flirtcoach wieder allerhand Tipps.

  • Je bewusster und intensiver man sich auf der großen Bühne des Lebens bewegt, desto klarer wird einem: „Männer sind halt anders – Frauen auch“.
  • Es sind natürliche Gesetze, die jeden Flirt begleiten.
  • Jede Annäherung zwischen Mann und Frau folgt einem Ritual, dessen einzelne Stufen nicht übersprungen werden dürfen.
  • Vor allem stellt der Flirt ein positives Versprechen dar, das gesteigert wird durch das Spiel von Ja und Nein.
  • Ehrgeiz, Ungeduld, zu stark fokussierte Zielstrebigkeit verderben das Spiel (Enttäuschung und Frustration sind stattdessen das Resultat).
  • Der Flirt stellt einen Wechsel aus, der nicht unbedingt eingelöst werden muss. Das Ja zum ersten Schritt der Annäherung enthält noch nicht ein Ja zum zweiten.
  • Unsere Erziehung verhält sich genau genommen „flirtfeindlich“, wenn sie verlangt, dass einer, der den ersten Schritt getan hat, den Weg auch zu Ende gehen müsse.

Die einzelnen Phasen des Flirtens

  1. Verlängerter Blick
  2. Anlächeln
  3. Hingehen und Ansprechen
  4. Witzeln
  5. Eventueller Ortswechsel
  6. Je nach geografischer Herkunft kommt der Kuss früher oder später…

Das Ergebnis: eine Partnerschaft mit allem Drum und Dran

Beim ersten Rendezvous empfiehlt es sich sehr genau zu überlegen, wohin man die/den Liebe/n ausführt. Intuition und Fingerspitzengefühl sind gefragt.

Der Profi bereitet alles sorgsam vor, hinterfragt gewisse Vorlieben und lässt es einfach geschehen.

Wenn das Feuer der Emotion und die Welle der Begeisterung für die/den andere/n voll entfacht ist, kommt eine wichtige Phase, nämlich seine Gefühle gut im Griff zu wissen.

Tipps vom Flirtcoach:

  • Rom ist nicht an einem Tag erbaut worden.
  • Geduld und Zurückhaltung sind in dieser Phase ein guter Begleiter. Alles sofort zu wollen ist an dieser Stelle die Regel. Nur wer die Regeln gut kennt weiß wie man sie erfolgreich brechen kann.
  • Besondere Flirtpartner brauchen besonderen Umgang, um ihre Besonderheit zu unterstreichen!

 

Info: Farben und ihre positive Wirkung

  1. Rosa – Flirtfarbe Nr.1. Steht für Zartheit und Sensibilität, macht Männer weicher und gefühlsbetonter
  2. Rot – Jede Frau braucht etwas Rotes, zeigt Kompetenz und Selbstbewusstsein, Achtung bei Zuviel an Dominanz
  3. Orange – Fruchtbarkeit, Entwicklung und Gefühle, Kreativität und Improvisationslust wird angeregt, man liebt seine sexuelle Ausstrahlung
  4. Gelb – Offenheit, Sonne, Wärme, Geben und Nehmen ist in Balance, Menschen haben Probleme es zu tragen, wenn es emotionale Baustellen gibt
  5. Grün – Herz – Wärme – Harmonie  Agrargrün kommt von „etwas von Herzen tun“
  6. Es gibt aber auch tolle helle Grüntöne – wirken regenerierend
  7. Blau – Farbe der Kommunikation, Ruhe und Weite wie das Meer
  8. fördert Zuhören, Vertrauen
  9. Braun – Bodenständigkeit – Wurzeln – Erdverbundenheit.  Braun  ist mit vielen warmen Farben hervorragend zu kombinieren, „Naturmenschen“
  10. Schwarz – die umstrittenste „Nichtfarbe“. Elegant, kompetent, macht schlank und gleichzeitig wirkt sie traurig, verschlossen  und Energie bindend

 

Info: Image

  1. Ich möchte kompetenter wirken: Vermeiden Sie eine hektische Ausstrahlung, bleiben Sie bei der Sache auch wenn Sie innerlich rotieren.
  2. Keine schwammigen Formulierungen wie: „Wir könnten vielleicht …“
  3. Kleidung: überlegte Kombinationen, stilvoll, nicht aufdringlich
  4. Ich möchte natürlich wirken: Auch wenn Sie wenig Lust auf Styling und Co. haben: Spätestens bei entsprechenden Anlässen oder ab einem gewissen Alter wirkt eine zu nachlässige Erscheinung nicht mehr lässig, sondern ungepflegt.
  5. Klassische, bequeme Kleidung – Frisur natürlich ohne Stylingprodukte
  6. Ich möchte offener wirken: Etwas aus dem beruflichen, aber auch etwas aus dem privaten Leben erzählen, so werden Sie in verschiedenen Facetten Ihrer Persönlichkeit erlebbar. Denken Sie daran, dass ein guter Kontakt aus einem Dialog entsteht, nicht aus einem Monolog.
  7. Freundliche helle Farben, bequeme Schuhe, individuelle Accessoires.
  8. Ich möchte sexy wirken: Das Outfit spricht für sich! Vorsicht bei einem sehr extrovertiertem Verhalten oder Zuviel an Alkohol – das wirkt schnell billig!
  9. Männer: Körperbetonte, taillierte Kleidung, keine klassische Kleidung, keine Krawatte
  10. Damen: Transparenz in allen Variationen, Farben rot/violett.

 

Info: Flirtkiller

  1. Alkohol – mit Abstand größter Flirtkiller
  2. Feuchte Aussprache
  3. Absoluter Antitänzer
  4. Übercool sein, mit Sonnenbrille im Raum
  5. Blondinenwitze erzählen, auch wenn eine Blondine dabei ist
  6. Abschweifender Blickkontakt bei der Unterhaltung
  7. Ein Kommunikationsmuffel sein
  8. Schwarz gekleidet und in Gruppen auftretend

 

Zum Schmunzeln: Was den Mann zum Mann macht. (700 Befragte durch die Uni-Ingolstadt 2007)

Ist nur ein Mann mit Status für Frauen attraktiv? Nein!

31% der Frauen ist es wichtig dass ein Mann viel verdient

70% der Männer glauben dass ihr Verdienst den Frauen wichtig sei

Beruhigend – Ein Drittel der Frauen geben an: Ein Mann ist nicht unattraktiv, wenn es sich zeigt, dass er sie sexuell nicht ausfüllen kann.

Sensationell – 98% der Frauen finden Männer mit Humor besonders anziehend!

Fotos: Josef Moser

 

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