Schnell etwas bewegen können

Thomas Gschier, Bauer und Unternehmer, gibt Gas und trägt bereits in jungen Jahren viel Verantwortung. Ein Video zum Beitrag finden Sie hier.

Westlich von Graz, in Mantscha in der ehemaligen Gemeinde Attendorf, gründeten die Eltern von Thomas Gschier 1997 zusammen mit zwei Nachbarn, den Familien Roth und Strohmayer das Unternehmen „Mantscha Müch“. Inzwischen haben Sohn Thomas und Schwiegertochter Manuela von Alois und Ingrid Gschier die Regie am Bauernhof übernommen, aber auch die inzwischen zur GmbH gewachsene Molkerei wird mittlerweile ebenfalls von Thomas Gschier geführt. Dort werden im Jahr 800.000 Kilogramm Milch von den drei Bauernfamilien verarbeitet. Der Betrieb hat sich auf die Erzeugung von Milch und Joghurt in Bioqualität spezialisiert. Beliefert werden hauptsächlich die Gastroszene in und rund um die Landeshauptstadt, Gesundheitseinrichtungen und Großküchen des Magistrat Graz. Neben der gemeinsamen Arbeit mit seiner Frau und den Eltern in der Molkerei und auf dem Betrieb, den er seit 2015 auch auf silofreie Produktion umgestellt hat, widmet sich der bäuerliche Jungunternehmer mit vollem Einsatz der Politik.
Von Kindesbeinen an
„Ich war schon als Kind an Politik interessiert, vorgeprägt sicher auch durch die Familie. Mein Opa war Gemeindekassier und mein Vater Bürgermeister“, erinnert sich Thomas Gschier. Seine politische Startrampe war die Aufgabe als Landjugendobmann in der Schule Grottenhof-Hardt. Im Jahr 2012 trat Thomas dann in die Fußstapfen seines Vaters und rückte in den Gemeinderat von Attendorf auf. Warum begann er seine politische Karriere in der Kommunalpolitik: „Ich habe mich dafür entschieden, weil man hier schnell was bewegen kann und mir der persönliche Kontakt zu den Bürgern sehr wichtig ist“.
Im Zuge der Gemeindereform fusionierte Attendorf mit Hitzendorf und er übernahm in der neuen Kommune gleich eine Schlüsselstelle im Gemeinderat. An der Seite der Bauernbund-Bürgermeisterin Simone Schmiedtbauer hat er als Fraktionsführer der ÖVP-Gemeinderäte in Hitzendorf eine besonders wichtige Rolle übernommen. „Die ÖVP-Hitzendorf ist für die kommunalpolitischen Aufgaben bestens aufgestellt. Gemeinsam mit Simone Schmiedtbauer und den anderen Gemeinderäten der ÖVP sind wir für die Arbeit perfekt gerüstet“, so Gschier selbstbewusst. Da aber tüchtige junge Leute überall gefragt sind, wurde er im Herbst 2013 auch noch Vorstandsmitglied der Steirischen Jungbauern. Sein wichtigstes Anliegen in diesem Bereich: „Die Generation, die in Zukunft die Betriebe führt, oder kürzlich übernommen hat, muss sich unbedingt selbst in die Gestaltung der politischen Rahmenbedingungen für die Landwirtschaft einbringen können.“
Doch das ist noch nicht alles: Seit wenigen Tagen ist Thomas Gschier auch Obmann des Wasserverbandes Steinberg. Wie sieht er diese Aufgabe? „Ich habe mich für die Arbeit in diesem Bereich schon länger interessiert. Wasser ist das wichtigste Grundnahrungsmittel.“

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