Scharfes aus dem Boden

Mutig in die neuen Zeiten: Schon in den frühen 1980er-Jahren wurde der Betrieb von Franz Tappauf in Studenzen zur Gänze auf Krenanbau umgestellt, mit dem Ziel mehr „Schärfe“ in Form von innovativen Ideen und dem Schwung der nächsten Generation auf den Markt zu bringen. „Damals war das mutig, weil Kren in der Region noch eine Seltenheit war, doch wir bereuen keinen einzigen Schritt“, spricht Tappauf von einer geschlossenen Marktlücke. In erster Linie wird auf seinem Betrieb großen Wert auf Handarbeit und Qualität gelegt, die Verarbeitung des Krens wurde dank technischer Hilfsmittel und generationsübergreifender Innovation in den vergangenen Jahren sehr vereinfacht. Speziell die kulinarische Seite der Wurzel und auch die heilende Wirkung haben es dem mittlerweile dreifachen Familienvater angetan:„Kren ist ein bisschen wie eine Droge: Wenn man Kren häufig isst, dann möchte man die Schärfe in der Nase regelmäßig spüren. Ich könnte mir nicht vorstellen, ohne diese Wunderwurzel zu leben“, schwärmt der Südoststeirer. Im Laufe der Jahre erhielt Franz Tappauf für seine Krenqualität viele Auszeichnungen, unter anderem das AMAGAP-Gütesiegel. Stolz ist der Kren-Bauer aber am Meisten darauf, nun seinen einfachen Bauernhof mittels einer KG immens vergrößert zu haben. Doch auf die Betriebsgröße komme es nicht an, meint der Bauer: „Die Liebe steckt im Detail. Jede einzelne Wurzel ist für uns ein Wunderwerk für die Gesundheit und den Mittagstisch und dementsprechend gehen wir auch mit diesem Lebensmittel um. Sorgfalt vom Ackerboden bis in den Supermarkt-Regal.“

 

Zur Person:

Franz Tappauf

Kren-Verkauf

Erbersdorf 6,
8322 Studenzen

www.kren-tappauf.at

franz.tappauf@aon.at

Tel. und Fax: 0 31 15/24 23

Mobil: 06 64/44 207 61

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