Programm für Ländliche Entwicklung

Bundesminister Andrä Rupprechter stellte die Details des neuen Programms für die Ländliche Entwicklung 2014-2020 vor. „Pro Jahr werden 1,1 Milliarden Euro für Maßnahmen bereit gestellt“, betonte Rupprechter. Die EU stellt 562,5 Millionen Euro bereit, der Bund wird insgesamt 323,5 Millionen Euro zur Verfügung stellen und die Bundesländer 214 Millionen Euro. „Mit dieser Gesamtdotierung wird es möglich sein, auch weiterhin einen starken, innovativen Ländlichen Raum zu erhalten. Österreich geht mit dem Programm der Ländlichen Entwicklung EU-weit voran“, erklärte Rupprechter. Er verwies auf die Herzstücke der neuen Ländlichen Entwicklung: So wird es weiterhin einen flächendeckenden Ansatz für umweltgerechte Landwirtschaft geben. Der Bio-Sektor wird gestärkt und die Ausgleichszulage für benachteiligte Gebiete wird auch weiterhin dafür sorgen, dass die flächendeckende Bewirtschaftung gesi-chert werden kann.

Zudem öffnete das Landwirtschaftsministerium bereits die Investitionsförderung für das Übergangsjahr 2014. Österreich hat sich bei der Europäischen Kommission erfolgreich dafür eingesetzt, dass Bäuerinnen und Bauern ihre Anträge so früh wie möglich stellen können. „Dringende Investitionen können nun umgehend in Angriff genommen werden. Das ist ein wichtiger Impuls für die regionale Wirtschaft“, sagt Rupprechter.  Investitionen sind ein wichtiger Punkt des für den Zeitraum von 2014 bis 2020 neu ausgearbeiteten Programms für Ländliche Entwicklung. Pro Jahr sind knapp über 100 Millionen Euro von EU, Bund und Ländern für diesen zentralen Programmbestandteil reserviert. Im Vergleich zur vergangenen Periode werden die Obergrenzen für Förderungen deutlich erhöht. Auf diese Weise wurde auf den gestiegenen Investitionsbedarf reagiert. Ein neues Auswahlverfahren sortiert Projekte nach ihrer Wirkung. Strategische Schwerpunkte können dadurch gezielt gestärkt werden. „Gezielte Investitionen ermöglichen es unseren Landwirtinnen und Landwirten, sich nachhaltig für die Zukunft zu rüsten“, unterstreicht Rupprechter.

 

Foto: Lebensministerium

 

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