Raiffeisen Landesbank erwirtschaftet gutes Ergebnis

Die Raiffeisen-Landesbank (RLB) Steiermark hat eine erfreuliche  Bilanz für das Geschäftsjahr 2015 vorgelegt. Sie erreichte ein Konzernjahresergebnis von € 152,4 Millionen nach IFRS sowie ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von € 30,8 Millionen nach UGB.

Das steirische Raiffeisen-Spitzeninstitut stärkte zudem die Eigenmittelquote markant. Auch die gesamte Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark bilanzierte höchst erfolgreich und steigerte das EGT auf € 126 Mio. RLB-Generaldirektor Martin Schaller: „Raiffeisen ist auf dem besten Weg, die führende Position in der Steiermark auszubauen. Auf Basis unserer 810.000 Kundenbeziehungen setzen wir nun die nächsten Schritte in Richtung Digitale Regionalbank.“

RLB Steiermark nach IFRS: 152,4 Millionen Euro Konzernjahresergebnis

Auf Basis des internationalen Bilanzierungsstandard IFRS wuchs das Konzernjahresergebnis nach Steuern auf € 152,4 Mio. (2014: € 5,1 Mio.). Die harte Kernkapitalquote konnte sogar um 2,5 Prozentpunkte auf 15,75 % ausgebaut werden (2014: 13,22). Schaller: „Wir haben belastende externe Faktoren wie niedrige Zinsspanne, indirekte Auswirkungen der HETA oder Bankenabgabe aus eigener Kraft mehr als kompensiert. Mit dieser nachhaltigen Entwicklung sind wir im weiterhin herausfordernden Umfeld sehr stabil aufgestellt.“

RLB Steiermark nach UGB: Eigenmittelquote deutlich auf fast 22 Prozent ausgebaut

Mit dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) von € 30,8 Mio. (2014: € 28,2 Mio.) konnte die RLB Steiermark auch nach UGB einen sehr guten Erfolg einfahren. Deutlich gestärkt werden konnte die Eigenmittelquote auf nunmehr 21,97 % (2014: 19,75 %). Damit liegt sie weit über dem aktuellen Mindesterfordernis von 8 %. Die unter Basel III zukünftig bis 2019 erforderlichen Kapitalquoten werden bereits heute erfüllt. Säulen dieser Kapitalstärkung sind ein gestiegener Nettozinsertrag sowie eine umsichtige Risikopolitik. Die Bilanzsumme zog um 1,8 Prozent an.

Raiffeisen-Bankengruppe Steiermark erwirtschaftet € 125,5 Mio. EGT

Die RBG Steiermark – das sind die Raiffeisen-Landesbank Steiermark und die 75 steirischen Raiffeisenbanken – erzielte ein EGT von € 125,5 (2014: € 83,9 Mio.) nach UGB. Auch die Eigenmittelquote konnte auf 23,94 Prozent ausgebaut werden (2014: 22,76 %). Maßgeblich dafür waren das konstante operative Geschäft sowie geringe Risikovorsorgen. Die Bilanzsumme stieg leicht auf hohe € 25,4 Mrd.

Die Bank der Steirer: Täglich 7,2 Millionen Euro frische Finanzierungen

„Bankdienstleistungen müssen für die Kunden täglich spürbar sein“, erklärt Schaller auf Basis konkreter Zahlen aus dem Kundengeschäft. So gibt es in den steirischen Bankstellen täglich 2.300 umfassende Beratungsgespräche. Daraus erwachsen unter anderem täglich 7,2 Millionen Euro an frischen Finanzierungen für Private und Unternehmen. Das gesamte Kreditvolumen stieg auf € 13,3 Mrd. Euro und wird durch ebenso wachsende Einlagen in Höhe von € 13,6 Mrd. ermöglicht. Schaller: „Das ist unser Modell des Crowdfundings“.

Regional, digital, überall – die digitale Evolution bei Raiffeisen

Mit 255.000 steirischen Online-Kunden hat sich Raiffeisen auch in diesem Bereich zur Nummer 1 entwickelt. Nun wird dieser erfolgreiche Prozess fortgeführt. „Raiffeisen verbindet persönliche Nähe und sichere digitale Services“, erklärt Schaller die Stoßrichtung. Diese Kombination ist schon heute in wichtigen Bereichen spürbar: Neben 25.000 persönlichen Kontakten in den Bankstellen besuchen 70.000 Kunden täglich ihre digitale Bankstelle im Internet. Auch bei den laufenden Geldgeschäften zeigt sich diese Dualität: Täglich beheben 40.000 Steirer an einem Raiffeisen-Bankomat, gleichzeitig bezahlen 54.000 Steirer bargeldfrei mit ihrer Raiffeisenkarte. Schaller abschließend: „Raiffeisen hat in der Steiermark über 810.000 Raiffeisen-Kundenbeziehungen. 70 Prozent unserer Kunden sind uns zehn Jahre und länger treu, viele ein Leben lang. Raiffeisen ist die Bank der Steirerinnen und Steirer.“

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