Öko Region Kaindorf gewinnt Umweltpreis

Wenn am 15. und 16. Juli 2016 wieder 1.200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fahrräder besteigen, um in der Ökoregion Kaindorf am beliebten 24 Stunden Biken teilzunehmen, wird damit auch  wieder ein kräftiges Zeichen für den Klimaschutz gesetzt. Die Veranstaltung steht seit ihrem Start vor zehn Jahren als so genanntes Green Event für gelebte Nachhaltigkeit und stellt den erzielten Reinerlös zu 100 Prozent für Klimaschutzmaßnahmen zu Verfügung.

Best of Green Events Austria Award

Am 2. Juni ging die „Green Events Austria-Gala 2016“ im Studio 44 mit über 200 Gästen erfolgreich über die Bühne. Bundesminister Andrä Rupprechter und EU Umweltkommissar Karmenu Vella zeichneten die nachhaltigsten Sportveranstaltungen, Kulturevents, Dorf- und Stadtfeste in Österreich aus. Dabei wurde der erstmals vergebene Best of Green Events Austria Award an das 24 STUNDEN BIKEN FÜR DEN KLIMASCHUTZ in der Ökoregion Kaindorf vergeben. Die Veranstalter setzten sich damit österreichweit gegen 26 eingereichte Sportevents durch. Diese „G’scheit Feiern“-Veranstaltung gewann in der Kategorie Sport bereits zum dritten Mal und wurde von der Jury mit den meisten Punkten beurteilt. „Uns ist die soziale, ökologische aber auch die ökonomische Säule des Events gleich wichtig. Wir haben uns über 10 Jahre hinweg jährlich Gedanken gemacht, wie wir das Event in Bezug auf alle Säulen immer wieder verbessern können.“ so Margit Krobath und Rainer Dunst von der Ökoregion Kaindorf.

Als einer der ersten Gratulanten stellte sich Nachhaltigkeits-Landesrat Johann Seitinger ein: „Eine klimabedingte Naturkatastrophe jagt die andere. Wer die Zeichen jetzt immer noch nicht erkannt hat, verweigert sich der Realität. Klimaschutz ist daher längst zu einer Pflicht für uns alle geworden. Die Ökoregion Kaindorf ist Vorbild für eine ganze Nation. Ich freue mich, dass die jahrelange intensive Arbeit im Zeichen des Klimaschutzes mit diesem Preis entsprechend gewürdigt wird.“

Die Ökoregion Kaindorf möchte mit dem 24 Stunden Biken auf die Problematik des Klimawandels hinweisen und das Fahrrad als sinnvolle Alltags-Alternative für Kurzstrecken ins Bewusstsein bringen. Rund 300 Personen sind für die optimale Abwicklung dieser Veranstaltung im Einsatz.

Diesen Artikel drucken Diesen Artikel drucken

Kommentieren

*