Mehr regionale Produkte

„Regionalität hat Zukunft“: Unter diesem Motto forcieren Landwirtschaftskammer und SPAR regionale Lebensmittel.

 

Regional einkaufen liegt im Trend. Der Megatrend Regionalität wird weiter anhalten und ist noch lange nicht abgeschlossen. Rund 70 Prozent der Steirerinnen und Steirer greifen im Lebensmittelhandel zu heimischen Produkten, mehr als 85 Prozent wünschen sich ein größeres Angebot. Und sie sind bereit bis zu 15 Prozent mehr für steirische Marken zu bezahlen. Qualität, Geschmack und Frische sowie die Unterstützung der heimischen Bauern und der Landwirtschaft sind die Hauptgründe für den Kauf von steirischen Markenprodukten (bmm, September 2015). „Nach der Bauerndemonstration und dem Spitzengespräch mit dem Lebensmittelhandel nimmt SPAR jetzt als erstes Handelsunternehmen den Ball auf und startet gemeinsam mit der Landwirtschaftskammer Steiermark eine neue Regionalinitiative“, unterstreichen Kammerpräsident Franz Titschenbacher und SPAR-Geschäftsführer Christoph Holzer.

 

Möglichst viele regionale Lebensmittel ins Einkaufswagerl. Bei der Offensive „Regionalität hat Zukunft“ sind die Steirerinnen und Steirer aufgerufen, beim Einkauf bevorzugt regionale Lebensmittel ins Einkaufswagerl zu legen. Befeuert wird diese neue Regionaloffensive von verschiedenen Marketingaktivitäten: So informieren zum Auftakt am 12. und 13. Februar beispielsweise auch die steirischen Seminarbäuerinnen als Botschafterinnen für regionale Lebensmittel in ausgewählten SPAR-Geschäften über die Vorzüge beim Einkauf von regionalen Lebensmitteln. Verstärkt wird diese Offensive mit einem Regional-Gewinnspiel mit tollen Preisen.

 

Regionaler Genuss ist Klimaschutz, schafft Arbeitsplätze und stützt die heimische Landwirtschaft und Wirtschaft. „Jede Steirerin und jeder Steirer kann Klimaschutz kaufen und gleichzeitig für neue Arbeitsplätze und für den Fortbestand der bäuerlichen Landwirtschaft sorgen, wenn heimische Lebensmittel bevorzugt werden“, unterstreicht Präsident Franz Titschenbacher. Eine Untersuchung der Linzer Johannes-Kepler-Universität im Auftrag der österreichischen Hagelversicherung ergab, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um jährlich 3,66 Milliarden Euro (Steiermark: 730 Millionen Euro) steigt und mehr als 32.600 Arbeitsplätze (Steiermark: 6.500) geschaffen werden, wenn 30 Prozent der importierten, oftmals weit gereisten Lebensmitteln, durch heimische ersetzt werden.

 

Ein gutes Gefühl: 32 Millionen PKW-Kilometer oder 800 Erdumrundungen weniger. Mit dieser Regional-Offensive machen Landwirtschaftskammer und SPAR den Steirerinnen und Steirern auch den Klimaschutz schmackhaft. Denn im Schnitt werden beim Kauf von heimischen Lebensmitteln, im Vergleich zu jenen aus aller Welt, 98 Prozent der Transportkilometer und gleichzeitig 97 Prozent des ausgestoßenen klimaschädlichen Kohlendioxids (C02) eingespart. Der Kammerpräsident: „Würde nur  die Hälfte der steirischen Haushalte heimisches Schweinefleisch bei SPAR – zum Beispiel Vulkanlandschwein – kaufen, könnten verglichen mit dänischem Schweinefleisch jährlich 4.000 Tonnen klimabedrohendes Kohlendioxid eingespart werden. Das entspricht den C02-Ausstoß von 30 Millionen gefahrenen PKW-Kilometern oder 800 Erdumrundungen.“

 

Holzer: Ständiger Zuwachs an regionalen Produkten. „Wir sind stets bemüht, unser Sortiment an regionalen Produkten weiter auszubauen, damit auch in Zukunft die Konsumentinnen und Konsumenten aus dem Vollen schöpfen können“, so SPAR-Steiermark-Geschäftsführer Mag. Christoph Holzer. „Im vergangenen Jahr haben wir beispielsweise die steirischen Murbodner Erdäpfel ins Sortiment aufgenommen – eine besonders „g’schmackige“ Köstlichkeit – oder auch die innovativen steirischen Genussapfelsticks in der praktischen wiederverschließbaren Dose – ein Snackgenuss bei dem pro Dose 0,5 kg steirische Äpfel verarbeitet wurden. Alleine damit konnten wir in der Steiermark im Jahr 2015 über 24 Tonnen steirische Äpfel zusätzlich absetzen“, so Holzer weiter.

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