Klare Forderungen für den ländlichen Raum

Beim Antrittsbesuch des neuen steirischen Bundesministers Jörg Leichtfried im Bundesrat forderte der steirische Vizepräsident Ernst Gödl unter anderem einen rascheren Breitbandausbau.

In der Bundesratssitzung am Donnerstag, 02. Juni 2016, stellten sich Bundeskanzler Kern und die neuen Regierungsmitglieder in der Länderkammer vor.

Gleich zu Beginn stand eine Aktuelle Stunde zum Thema „Die regionale Bedeutung von Investitionen in die Infrastruktur“ auf dem Programm. Der steirische Vizepräsident des Bundesrates Ernst Gödl nützte die Gelegenheit, vom neuen – steirischen – Minister für Verkehr, Technologie und Innovation, Jörg Leichtfried, klare Forderungen für die vielen Landgemeinden einzufordern. Er betonte in dieser Diskussion die große Bedeutung von Verkehr und Infrastruktur für den ländlichen Raum.

Im heurigen Jahr sind insgesamt 300 Mio EUR für die Förderung des Breitbandausbaus in Österreich vorgesehen. Doch die Anstrengungen müssen in diesem Bereich von allen Gebietskörperschaften dringend erhöht werden, fordert Gödl vom neuen Infrastrukturminister, der die schwierige Situation für ländliche Gemeinden kennt:

„Gerade die Infrastruktur ist einer der Schlüsselfaktoren in unserem Kampf gegen die Abwanderung aus dem ländlichen Raum. Dazu gehören schnelle Internetverbindungen für eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen genauso wie eine umfassende Verkehrs- und Straßeninfrastruktur. Das alles bringt Arbeitsplätze und eine Verbesserung der Lebensbedingungen“, so Gödl.

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