Keine Apfelvernichtung!

 

Die EU-Vorgabe, für eine Förderung Äpfel am Baum verfaulen oder einstampfen zu lassen, hat eine Welle der Empörung ausgelöst. LR Johann Seitinger hat mit den Obmännern der Erzeugergemeinschaften, Willibald Flechl (Obstgemeinschaft) und Gerhard Pfeifer-Sieber (OPST Obst Partner) entschieden, dass dies in der Steiermark nicht in Frage kommt..

Landesrat Johann Seitinger: „Einen steirischen Qualitätsapfel einzustampfen oder ungenutzt verfaulen zu lassen, ist für mich unvorstellbar und unerträglich. Die Vermarkter unserer steirischen Äpfel haben mir in einem persönlichen Gespräch ebenfalls versichert, dass so eine Maßnahme auf keinen Fall passieren wird!“

„Bisher war schon eine hohe Solidarität mit den heimischen Produzenten spürbar“, so Seitinger weiter. Jetzt geht es darum, diese Bemühungen nicht abreißen zu lassen und diese weiter zu intensivieren. So sind innovative Ideen gefragt, wie den Apfelbäuerinnen und Apfelbauern, die heuer wieder ein Produkt höchster Qualität anbieten, unter die Arme gegriffen werden kann. Auch sind Aktionen für hilfsbedürftige Menschen denkbar, bevor ein Lebensmittel vernichtet wird.

Zur Erinnerung: Die Steiermark ist der größte Apfelproduzent in Österreich, hierzulande werden pro Jahr rund 210 Millionen Kilogramm Äpfel geerntet. In diversen Handelsketten wurden bereits Aktionen für den steirischen Apfel und die rund 2000 Obstbäuerinnen und Obstbauern gesetzt. Auch Wirtschaftsunternehmen und Großküchen, wie z.B. die Landeskrankenhäuser, haben zugesagt den Apfel noch mehr in den Mittelpunkt zu rücken.

 

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