Kämpferisch an der Wahl-Front

Vizepräsidentin Maria Pein gibt im Landwirtschaftskammer-Wahlkampf alles. Das durften wir einige Stunden lang an ihrer Seite erleben.

Wenn man derzeit nach leeren Zeilen im Terminplan von LK-Vizepräsidentin Maria Pein sucht, wird man sicherlich nicht so schnell fündig. Als zweite Spitzenkandidatin des Steirischen Bauernbundes für die Landwirtschaftskammerwahl, nach Präsident Franz Titschenbacher, tourt sie unermüdlich durch die Steiermark und das im Dienste der heimischen Bäuerinnen und Bauern. Pein gibt sich kämpferisch: „Bei dieser Wahl geht es um die Zukunft unserer landwirtschaftlichen Betriebe. Wir werden mit allen Kräften dafür kämpfen, dass der Bauernbund auch in Zukunft die Interessen der Bauern bestmöglich vertreten kann.“

Gestartet wird schon früh am Morgen. In der Landwirtschaftskammer Steiermark steht im Zuge einer Strategiesitzung ein Schlüsselthema im Mittelpunkt: Es geht um die Frage, wie man die Wertschöpfung von landwirtschaftlichen Produkten mit gezielten Maßnahmen für Landwirte erhöhen kann. Pein dazu: „Wir als Landwirtschafskammer müssen Initialzündungsmotor für Innovationen bei landwirtschaftlichen Produkten sein. In diesem Bereich werden wir uns besonders anstrengen.“ Danach geht es nach Feldbach.

Schon während der Fahrt geht es rund: jede Menge Telefonate werden geführt, auch Agrar-Landesrat Hans Seitinger zählt zu den Anrufern. Ein brisantes Thema beherrscht das Gespräch zwischen ihm und der Vizepräsidentin: die viel diskutierte Verordnung zum Grundwasserschutzprogramm Graz bis Bad Radkersburg. Man spürt an ihrer Seite, dass ihr dieses wichtige Thema ganz besonders am Herzen liegt – kein Wunder, denn 1800 landwirtschaftliche Betriebe sind betroffen. Fast im Minutentakt melden sich besorgte Bauern bei ihr, die sich nach dem letzten Stand der Dinge erkundigen. Maria Pein dazu: „Das Regionalprogramm ist wesentlich strenger als der vorbeugende Gewässerschutz im Österreichischen Programm für umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL). Das lässt viele Landwirte leider bereits resignieren“. Nachsatz: „Uns muss mit aller Kraft einen Einigung gelingen“.

Erstes Etappenziel: Im ÖVP-Bezirksbüro in Feldbach wird Maria Pein bereits von Weinbauer Günther Rauch aus Pebersdorf bei St. Peter am Ottersbach begrüßt. Er führt als Spitzenkandidat den Bauernbund im Bezirk Südoststeiermark in die Wahl. Auch sein Stellvertreter, Landwirt Josef Trummer, ist dabei. Kurz werden aktuelle Informationen ausgetauscht und schon geht es gemeinsam weiter in das Regionalbüro der „Kleinen Zeitung“ in Feldbach. Dieser Termin wird mit Präsident Franz Titschenbacher wahrgenommen.

Dort werden die beiden Spitzenkandidaten zusammen mit den regionalen Bauernbund-Vertretern bereits von den Redakteuren Thomas Plauder und Verena Gangl erwartet. Maria Pein: „Das Thema Herkunftskennzeichnung liegt mir besonders am Herzen. Im Gasthaus bestellt man eine bestimmte Sorte Wein, meist vom gewünschten Weinbauern und manchmal sogar von einem bestimmten Ried. Warum kann das beim Rindsbraten oder beim Schweinsschnitzel nicht auch so sein?“ Abschließend darf natürlich ein gemeinsames Foto als Erinnerung an den Redaktionsbesuch nicht fehlen, bevor es zu weiteren Terminen geht. Maria Pein steigt ins Auto und schon wieder läutet das Smartphone.

 

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