Ökostromnovelle geschafft

ÖVP-Landwirtschaftssprecher Auer und auch LR Seitinger begrüßen einstimmigen Beschluss der kleinen Ökostromnovelle.

Die Verhandlungen zur kleinen Ökostromnovelle waren intensiv. „Für uns war es in den durchaus zähen Gesprächen immer wichtig, den Anlagenbetreibern von erneuerbaren Energien Perspektiven zum Fortbestand und zur Weiterentwicklung auf dem Sektor zu bieten. Nun konnten wir endlich einen Schritt in diese Richtung erwirken“, zeigte sich Bauernbund-Präsident und ÖVP-Landwirtschaftssprecher Abg. Jakob Auer erfreut über den einstimmigen Beschluss im Nationalrat. Insgesamt konnten wirksame Lösungen für den städtischen (Photovoltaik-Anlagen auf Mehrfamilienhäusern) wie für den ländlichen Raum (Biogas, Kleinwasserkraft, Wind) gefunden werden.

Für Biogasanlagen der effizienteren zweiten Generation werden per Verordnung dreijährige Nachfolgetarife erlassen. Dafür gibt es ein Kontingent von jährlich 11,7 Millionen Euro jeweils in den nächsten fünf Jahren. Zudem konnte im Gegensatz zur Regierungsvorlange erreicht werden, dass Biogas-Neuanlagen im Gesetz jetzt nicht mehr ausgeschlossen sind.

Strom aus Biogasanlagen steht das ganze Jahr über zur Verfügung, auch wenn mal keine Sonne scheint, Wind weht oder der Wasserstand niedrig ist. „Daher war es dem Bauernbund wichtig, hier bis zuletzt hart zu bleiben und den Anlagenbetreibern Planungssicherheit und wirtschaftliche Perspektiven zu geben, um diese energiepolitisch wichtige Technologie weiter zu betreiben“, betont Auer.

Landesrat Hans Seitinger: „Mit dieser Ökostromnovelle konnte ein Herzschrittmacher installiert werden, der einen enormen Volkswirtschaftlichen Schaden verhindert hat. Dennoch muss es unser Ziel sein, die notwendige Weiterentwicklung der erneuerbaren Energien mit einer mutigen Steuerreform sicher zu stellen. Ein besonderer Dank gilt zudem Hannes Hauptmann, dem Obmann der steirischen Biogaserzeuger, sowie zahlreichen anderen Unterstützern, die zum positiven Beschluss beigetragen haben.“

 

Foto: ÖVP-Klub/Sabine Klimpt

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