Hochwasser-Gefahr nimmt zu

Wissenschaftler europäischer Forschungszentren haben eine Studie veröffentlicht, wonach sich das Risiko extremer Überschwemmungen in Europa bis 2050 mehr als verdoppeln könnte. Daran waren auch Forscher des Internationalen Instituts für Angewandte Systemanalyse (IIASA) in Laxenburg bei Wien beteiligt.

Die geschätzten Gesamtkosten der Hochwasserschäden in der EU beliefen sich nach Angaben der Kommission im Zeitraum 2002 bis2013 auf die enorme Summe von insgesamt mindestens 150 Milliarden Euro. Die jährliche durch Hochwasser verursachte Schadenssumme in der EU könnte bis zum Jahr 2050 auf jährlich (!) 23,5 Milliarden Euro klettern, schätzen die Wissenschafter von IIASA, vom Institut für Umweltstudien in Amsterdam und anderen europäischen Forschungszentren (wie auch IIASA), die gemeinsam die Studie erstellt haben.

Darüber hinaus wird, glauben sie, die Wahrscheinlichkeit für extreme Wetterereignisse dieser Art – wie etwa die heftigen Unwetter, die 2013 in Europa zu verheerenden Überschwemmungen geführt haben – von derzeit durchschnittlich einmal in 16 Jahren bis 2050 auf einmal alle zehn Jahre steigen. (aiz.info)

Foto: fotolia.com/PhotographyByMK

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