Hochbetrieb hinter den Demo-Kulissen

NEUES LAND durfte exklusiv in einer der Transparent-Werkstätten einen ersten Blick auf die Demo-Vorbereitungen werfen.

 

An den Wänden lehnen bereits die ersten fertigen Transparente zum Trocknen und auf den Arbeitstischen findet man Spraydosen, Farbtöpfe, dicke Pinsel, Rollen mit Plastikmaterial, Leintücher, Holzstöcke und manches mehr, das dabei hilft, Botschaften zu transportieren. Sie spielen die Schlüsselrolle bei großen Demonstrationen, wie sie für Samstag, den 12. September, zunächst in den steirischen Bezirksstädten und wenig später dann auch im Herzen der Landeshauptstadt, auf dem Grazer Hauptplatz, geplant sind.

Wir haben eine jener bäuerlichen Demo-Werkstätten besucht, die derzeit im ganzen Land als Vorboten des so wichtigen Großereignisses entstehen. Engagierte Aktivisten brüten dort an griffigen Sprüchen und talentierte Hobby-Schriftenmaler versuchen sie dann markant und gut sichtbar umzusetzen.

Demoarbeit

Auffallend dabei: Die Stimmung bei der Arbeit ist ernsthaft, es steht sozusagen geballte Entschlossenheit und volle Konzentration im Raum. Wer den „Demo-Handwerkern“, wie einer sich selbst bezeichnet, über den Rücken schaut, bekommt bereits einen Vorgeschmack auf den 12. September. Da steht (siehe Transparente oben) „Stirbt der Bauer, stirbt das Land“, dort liest man „Handel lass uns leben“ und die Botschaft „Wer billig kauft, kauft teuer“ ist gerade im Fertigwerden. Namentlich will keiner genannt werden. Einer spricht für alle: „Hier zählt nur das Teamwork!“

Hier eine kleine Auswahl von Transparenten und Tafeln, die in den „Demo-Werkstätten“ des Bauernbundes (siehe Bild unten) bereits entstanden sind. Viele weitere werden noch in den nächsten Tagen natürlich noch hinzukommen.

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