Hoch-Zeit für den Apfel

Die steirischen Bauern sind vom russischen Importverbot für europäische Lebensmittel besonders betroffen, die Sanktionen lassen einen wichtigen Markt für unsere Landwirte wegbrechen. Als österreichisches Unternehmen fühlt sich SPAR schon immer verpflichtet, österreichischen Produkten den Vorzug zu geben. Daher bietet SPAR rund 40.000 Produkte von heimischen Lieferanten an. Viele davon sind Obst- und Gemüsebauern, die ihre frische Ernte an SPAR liefern.

Besonders jetzt zur Erntezeit der frischen Äpfel setzt SPAR einen gezielten Schwerpunkt für heimisches Obst: „Knackige Äpfel aus der jeweiligen Re-gion haben jetzt Saison bei SPAR“, informiert Christoph Holzer, GF SPAR Steiermark und Südburgenland: „Mit nur einem Apfel mehr pro Woche, der von jeder Österreicherin und jedem Österreicher gegessen wird, gleichen wir die drohenden Verluste unserer Landwirte aus und lassen diese nicht im Stich.“ – Damit schließt sich SPAR dem aktuellen Apell aus Politik und Landwirtschaftskammer an, gerade jetzt mehr heimisches Obst und Gemüse zu genießen.

Agrarlandesrat ÖR Hans Seitinger freut sich über jede Maßnahme, die dazu beiträgt, unseren Apfelbäuerinnen und Apfelbauern unter die Arme zu greifen, um die schwierige Lage auf Grund des russischen Boykotts zu entschärfen: „Mein Dank gilt daher SPAR und ganz besonders Mag. Christoph Holzer, der sich ohne Zögern dazu bereit erklärt hat, den Absatz steirischer Äpfel mit diversen Aktivitäten weiter anzukurbeln. Wir haben es tagtäglich selbst in der Hand, durch den Einkauf regionaler Produkte unsere Solidari-tät mit heimischen Produzenten unter Beweis zu stellen. Zudem erhält man dabei nicht nur eine ausgezeichnete Qualität, sondern leistet auf Grund der kurzen Transportwege auch einen wichtigen Beitrag zur Schonung unserer Umwelt.“

 

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Machen sich für den Apfel stark: OGS-Obmann Willibald Flechl, Spar Steiermark-GF Christoph Holzer, LR Hans Seitinger, Frutura-GF Manfred Hohensinner und LK-Präsident Franz Titschenbacher. Foto: Chibici

Landwirtschaftskammerpräsident ÖR Franz Titschenbacher setzt ebenfalls auf bewussten Konsum: „Durch den russischen Importstopp sind die heimischen Obstbauern doppelt betroffen: Einerseits direkt durch Stor-nierungen und Rücksendungen bestellter Lieferungen, andererseits indirekt durch den starken Angebotsdruck auf dem EU-Markt. Die steirischen Bäue-rinnen und Bauern schätzen das große Vertrauen der Konsumenten in heimische Lebensmittel außerordentlich. Wir begrüßen die Initiative von SPAR daher sehr und freuen uns, dass das österreichische Handelsunter-nehmen mit unseren Bauern solidarisch ist.“

Auch Manfred Hohensinner, GF der Frutura Obst & Gemüse Kompe-tenzzentrum GmbH, schlägt in dieselbe Kerbe: „Bedingt durch die nicht vorhersehbare politische Entwicklung ist der fruchtige Exportschlager der Steiermark – der Apfel – mit seinen Produzenten innerhalb von Stunden in die Krise geschlittert. Daher kann ich nur an alle Steirerinnen und Steirer appellieren: Eines der modernsten, trendigsten Nahrungsmittel für sämtliche Lebensbelange der Zukunft wie unser ‚Steiermark Genuss Apfel’, der in seiner natürlichen Vielfalt von der Liebe und dem Fleiß jener Menschen, welche mit ihm und von ihm leben, getragen wird, wächst vor unserer Haustüre! Öffnet diese wieder vermehrt zum Genuss dieses einzigartigen Produktes, das Wohlbefinden Eures eigenen Ich wird der Dank sein!“

Das Apfelland Steiermark
Seit ca. 2000 Jahren werden in der Oststeiermark, aus der 80 Prozent aller österreichischen Äpfel kommen, nachgewiesenermaßen Äpfel gezüchtet. Von den insgesamt weit über 2.000 österreichischen Apfelbauern sind rund 1.200 in der Steiermark tätig, allein die steirische Apfelstraße zählt heute an die fünf Millionen Apfelbäume. Heuer sollen rund 188.000 Tonnen steirische Äpfel geerntet werden.
Der Apfel ist eine der beliebtesten Obstsorten der Steirerinnen und Steirer. Er punktet mit besonders vielen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen, weil die Transportwege kurz sind und so mehr Zeit zum Reifen bleibt. Ein mittelgroßer Apfel trägt demnach schon ein gutes Stück zu einer ausgewoge-nen Ernährung bei.

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