Gute Arbeit geleistet

Ein einzigartiger Wahlkampf endet mit einem tollen Erfolg für die Liste Sebastian Kurz, mit kräftiger Unterstützung des Bauernbundes.

Andreas Kühberger ist die zukünftige Stimme des Bauernbundes im Nationalrat.
Foto: DJAKOB

Das Wahlziel, die Liste Sebastian Kurz – die neue Volkspartei, zur Nummer eins in Österreich zu machen, ist voll aufgegangen. Zum zweiten Mal nach der Niederlage der ÖVP gegen Bruno Kreisky 1970 konnte sich die neue Volkspartei gegen vehementen Widerstand aller anderen Parteien durchsetzen und das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler gewinnen. Voraussetzung dafür war sicher die Stärke des Spitzenkandidaten Sebastian Kurz, der in seiner jungen Laufbahn sehr viele Erfolge verbuchen kann und der das Vertrauen der Bevölkerung gewonnen hat, eine Richtungsänderung auch umsetzen zu können. In einem Wahlkampf, der schmutziger nicht sein könnte und in dem alle anderen Mitbewerber nur einen Gegner hatten, nämlich Sebastian Kurz, die Nerven zu bewahren, niemals ausfällig zu werden und in einer stoischen Ruhe über Inhalte zu sprechen und nicht beleidigt auf die Untergriffe zu reagieren, das unterstreicht die Größe von Sebastian Kurz.

Mobilisierung gelungen

 

Simone Schmiedtbauer hat unter schwierigsten Bedingungen wacker gekämpft.
Foto: Arthur

Das neue Modell der Vorzugsstimmen hat auch dazu beigetragen, dass die Mobilisierung gelungen ist. Obwohl es sicher in einigen Regionen zu einer heißen Auseinandersetzung innerhalb der ÖVP-Kandidaten gekommen ist und viele Bürger mehrfach um ihre Stimme beworben wurden, so hat doch die Möglichkeit, über Vorzugsstimmen sich ein Ticket für den Sitz im Nationalrat zu holen, die Kandidatinnen und Kandidaten beflügelt, sich noch intensiver für eine Vorzugsstimme einzusetzen. Letztlich diente das alles der Optimierung der Stimmen für Sebastian Kurz und die neue Volkspartei. Der Mut wurde belohnt.

Starker Bauernbund

Der Steirische Bauernbund hat in der Wahlbewegung stark mitgemischt und wesentlich zum guten Gelingen der Volkspartei beigetragen. Die beiden Hoffnungsträger des Bauernbundes, Andreas Kühberger und Simone Schmiedtbauer sowie alle weiteren Kandidatinnen und Kandidaten haben sich wacker geschlagen und eine Menge an Vorzugsstimmen für sich verbuchen können. Nach einer ersten Analyse (das endgültige Ergebnis gibt es erst heute) hat der Bauernbund ein sicheres Mandat in der Obersteiermark mit Andreas Kühberger erzielt. Simone Schmiedtbauer hat unter schwierigsten Voraussetzungen ein tolles Ergebnis erreicht, der Weg ins Parlament wird sich aber nicht ausgehen.

Landesobmann Landesrat Hans Seitinger lobt ausdrücklich die Arbeit der Kandidatinnen und Kandidaten des Bauernbundes, die in den letzten Wochen intensiv unterwegs waren und das tolle Ergebnis mit persönlichem Einsatz ermöglicht haben: „Bei dieser Wahl haben wir eindrucksvoll gezeigt, was erreichbar ist , wenn die Bauern zusammenhalten und Geschlossenheit zeigen. Es ist gelungen, mit Andreas Kühberger einen hervorragenden agrarischen Vertreter in den Nationalrat zu bringen, der große kommunalpolitische Erfahrung mitbringt“. Somit hat der Steirische Bauernbund wieder eine starke Stimme im Nationalrat. „Liebe Mitglieder des Steirischen Bauernbundes, ich danke euch aufrichtig für diese Geschlossenheit, für eure Unterstützung und für diesen unglaublichen Einsatz“, zeigt sich Seitinger begeistert von der Arbeit der Bauernbundfunktionäre und allen Helferinnen und Helfern und dankt natürlich auch allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen.

Obmann Hans Seitinger ist mit dem Ergebnis und dem Einsatz sehr zufrieden.

Nach dem fulminanten Wahlerfolg beginnen nun interessante Regierungsverhandlungen. Die Freiheitlichen dürften wohl sicher in der Regierung sein. Die offene Frage ist nur, mit wem. Aus keinen bisherigen Meldungen der SPÖ geht hervor, dass sie in Opposition gehen werden, wie dies Kanzler Kern vor der Wahl im Falle einer Niederlage angekündigt hat. Im Gegenteil, man sei in alle Richtungen für Gespräche offen, hieß es in der SPÖ-Zentrale. Und die Neos träumen auch von einer Regierungsbeteiligung, um die Verfassungsmehrheit zu sichern. Für spannende Verhandlungen ist jedenfalls gesorgt.

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