Es wird scharf!

Steirischer Kren macht die heimische Küche noch schärfer und gesünder. 30 steirische Hauben- und Meisterköchinnen starten in ihren Restaurants „Scharfe Wochen“ und servieren neukreierte Krenköstlichkeiten. Hans Peter Fink (zwei Hauben) und Didi Dorner (drei Hauben) sind die Promotoren dieser Initiative und erfinden die Krenküche neu.

„Steirischer Kren g.g.A., geadelt mit dem EU-Herkunftsschutz, entfaltet jetzt auch seine volle Schärfe und Vielfalt in der steirischen Küche“, freut sich Vizepräsidentin Maria Pein über die scharfen Wochen, die 30 steirische Hauben- und Meisterköchinnen von 30. März bis 13. April 2014 starten. Die großen Promotoren dieser kulinarischen Initiative sind Hans Peter Fink (zwei Hauben) und Didi Dorner (drei Hauben). „Diese scharfen Wochen sollen Startschuss dafür sein, dass Kren in der heimischen Küche künftig einen fixen Platz einnehmen soll“, so die Vizepräsidentin. Denn: „Kren ist nicht nur eine gesunde Würze zur Osterjause, sondern führt veredelt in der Küche als Krensuppe über Erdäpfel-Kren-Knödel, verschiedene Krensaucen bis hin zur Krentopfen-Fülle zu höchsten Gaumenfreuden.“

30 Hauben- und Meisterköchinnen kreierten die schärfsten Krengerichte aller Zeiten. 30 steirische Restaurants haben für ihre „Scharfen Wochen“ eigens Krenrezepte geschrieben und bestehende Rezepte neu interpretiert. Empfehlenswert sind beispielsweise „Spargel mit Serranoschinken und Lachs-Kren-Sauce“, „Tafelspitz vom Almo mit Semmelkren, Erdäpfelschmarrn und Apfelkren“, „Fischsuppe mit Krennockerl“ oder „Geeiste Krennockerl auf Bratapfelröster“. Dazu Hans Peter Fink (Gasthof Haberl, Walkersdorf): „Ich bin Feuer und Flamme für den steirischen Kren. Er gehört wie Salz und Pfeffer auf den Tisch. Es ist unglaublich scharf, was sich mit steirischem Kren auf den Tisch zaubern lässt.“

Steirischer Kren bekommt die Schärfe durch die umsichtige Pflege. „Steirischer Kren will täglich seinen Herrn sehen und braucht eine sehr umsichtige Pflege“, betont Martin Kern, Obmann der steirischen Krenbauern. Das unterscheidet steirischen Kren g.g.A. von namlosen Produkten. Und weiter: „Für einen Hektar Kren wenden wir rund 1.000 Stunden pro Jahr auf, heben ihn im Frühjahr sogar aus der Erde und entfernen Seitenwurzeln, damit die Krenwurze kräftig und der Krenkopf dick werden können.“

Zu unserem Bild: Volle Kraft für die neue Krenküche. Hans Peter Fink mit Kren-Eis, Martin Kern (Obmann der Krenbauern), Vizepräsidentin Maria Pein und Didi Dorner (v.l.n.r.).

Foto: Steiner

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