Ein Fest für Altbauern

Über den Lauf der Landwirtschaft haben 250 rüstige Bäuerinnen und Bauern in Vorau philosophiert.

Die prunkvollen Säle des Stiftes Vorau zeugten von einem großen und edlen Rahmen: Beim Altbauernnachmittag, veranstaltet von Bauernbundbezirksobmann Ökonomierat Hans Reisinger und Altbauernvertreter Ökonomierat Hans Pötz, sollte der Veranstaltungsort selbst schon Wertschätzung der heimischen Altbäuerinnen und Altbauern zollen. Am vergangenen Wochenende sind mehr als 250 rüstige Bäuerinnen und Bauern nach Vorau gepilgert, um über Vergangenheit und Zukunft der heimischen Landwirtschaft zu philosophieren und diskutieren. „Die Altbäuerinnnen und Altbauern von heute ist jene Generation, die die größten Veränderungen durchlebt hat, vom Pferdegespann bis zum modernen Traktor, das beeindruckt mich sehr“, so Reisinger, der die Veranstaltung als ein „Fest für Generationen“ sieht.

Probst Gerhard Rechberger vom Stift Vorau feierte mit den geladenen Gästen einen tiefsinnigen Gottesdienst in der Stiftskirche. Im Anschluss daran erzählte der aus dem ORF Radio bekannte Ernst Zwanzleitner aus seinem traditionellen Bauernkalender im Barocksaal des Stiftes. Für die musikalische Umrahmung sorgte das „Vorauer-Knopferlduo“. Die Schülerinnen und der Lehrkörper der Fachschule für Land und Ernährungswirtschaft St. Martin – Vorau sorgten anschließend für das leibliche Wohl. Weil das Interesse für die Veranstaltung so groß war, erzählt Bauernbundobmann Reisinger, werde diese Veranstaltung mit Sicherheit im Spätherbst 2015 wiederholt.

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