ÖVP klar die Nummer eins

Die ÖVP darf nach den Gemeinderatswahlen in der Steiermark aufatmen. Sie musste zwar Stimmenverluste hinnehmen, bleibt aber insgesamt deutlich über der 40-Prozent-Marke und ist weiterhin die Bürgermeisterpartei im Land.

In 286 steirischen Städten und Gemeinden wurde gewählt und insgesamt 800.811 wahlberechtigten Steirer trafen dabei landesweit folgende Entscheidung: Für die ÖVP gibt’s zwar ein Minus von 4,1 Prozent, sie bleibt jedoch mit 42,7 Prozent klar die „Bürgermeisterpartei der Steiermark. Die SPÖ stürzt vor allem in ihren Hochburgen teilweise schwer ab und hält landesweit nur noch 31,5 Prozent – was ein Minus von 5,4 Prozent  bedeutet. Die FPÖ kommt auf 13,8 Prozent und hat damit doppelt so viele Stimmen wie zuletzt. Die Grünen bringen es auf  3,3 Prozent, die KPÖ schafft 1,5 Prozent. Diverse Bürger- und Namenslisten bringen es gemeinsam auf 6,6 Prozent.

In der Steirischen Volkspartei zeigte man sich erleichtert, dass die Vormachtstellung in den Gemeinden gehalten werden konnte. In einer ersten Reaktion sagte Landesgeschäftsführer Detlev Eisel-Eiselsberg, dass es in Zeiten wie diesen keine Selbstverständlichkeit mehr sei, Wahl-Ergebnisse über 40 Prozent zu erreichen. „Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Unsere Kandidatinnen und Kandidaten haben hervorragenden Einsatz gezeigt“. Das landesweite Ergebnis von 2.472 Mandaten sei ein ausgezeichnetes Zeugnis für die starken Kandidatinnen und Kandidaten der Volkspartei.

 

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