Bäuerinnen: Gesundheit statt Stress

Viele Bäuerinnen stellen die eigenen Bedürfnisse immer hinten an. Nun sind sie aufgerufen, in Zukunft viel mehr auf ihre eigene Gesundheit zu achten.

 

Stress und seine Auswirkungen auf die Gesundheit sind heuer ein wichtiges Schwerpunktthema bei uns, weil wir sehen, dass das gerade auch bei den Bäuerinnen mehr und mehr zum Problem wird“, erklärt Andreas Strampfl, der bei den steiermarkweiten Gesundheitstagen seitens der Sozialversicherung für die thematische Schwerpunktsetzung auf den Themenbereich rund um Stress und den richtigen Umgang mit Belastung verantwortlich zeichnet. Das bestätigt auch Renate Rotter, die als Ansprechpartnerin der Bäuerinnen im Bezirk Leibnitz den Gesundheitstag am 18. November in Leibnitz organisiert hat. Sie betont ausdrücklich auch die gesundheitsfördernde Wirkung von Humor: „Lachen löst Anspannungen, sodass man gelöst und entspannt an seine Arbeit zurückgehen kann“, ist sie überzeugt, und bat daher das Bäuerinnen-Kabarett Weiz auf die Bühne.

Davor brachten allerdings die am Vormittag angebotenen Vorträge auch für gesundheitsbewusste Besucherinnen wissenswerte Neuigkeiten. „Mir war nicht bewusst, wie wichtig regelmäßige Pausen sind, in denen man sich erholen kann“, zeigte sich eine aufmerksame Teilnehmerin beeindruckt.

Sepp Porta vom Institut für Angewandte Stressforschung sprach über die Reaktionen des menschlichen Organismus auf Stress, während der Psychologe Alois Kogler nachdrücklich auf die Notwendigkeit hinwies, die eigenen Batterien durch positive Erlebnisse wieder aufzuladen.

Besonders appellierte er an die anwesenden Bäuerinnen, sich selbst und den eigenen Leistungen Wertschätzung entgegenzubringen und dies auch von ihrem Umfeld einzufordern.

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