Aus vier Ortsgruppen wurde eine

Im Zuge der Gemeindezusammenlegungen, wo die Gemeinden Obervogau, Spielfeld, Straß und Vogau zur neuen Gemeinde Straß-Spielfeld ab 2015 verschmelzen, erfolgte nun die Gründung einer neuen vereinten ÖVP-Ortsgruppe. – Auf dem Ortsparteitag in Straß wählten die Delegierten den Bürgermeister Reinhold Höflechner der Marktgemeinde zum neuen Parteiobmann, und das mit der satten Mehrheit von 93,75 %.

Die Fusionierung der vier Gemeinden verläuft freilich nicht so glatt, schert doch bekanntlich Vogau mit seinem Einspruch – gleichs den etwa vierzig weiteren Gemeinden – an den Verfassungsgerichtshof gegen das zwangsweise Vorgehen der Landesregierung aus. – Die Gründe dazu erläuterte der Vogauer Bürgermeister und geschäftsführende ÖVP-Obmann, Josef Partl, in überaus sachlicher Weise. – So zählt Vogau zu den hundert bestgeführten Gemeinden Österreichs und wurde 2006 als „Standortattraktivste Gemeinde“ der Steiermark bis 1.500 Einwohner bei einem derzeitigen Bevölkerungsstand von 1.150 ausgezeichnet. Dazu verwies er auf die Volksbefragung in Vogau, die mit einem klaren Votum für den Verbleib in der Eigenständigkeit abschloss. – Interessant war auch seine Kritik an der Volkspartei, wonach das von ihr vertretene „christlich-soziale Weltbild“ in den Hintergrund trete und einem „Zentralismus und einer Bevormundung“ Platz mache. – Man habe aber an den umfangreichen Fusionsgesprächen mit den übrigen Gemeinden teilgenommen, um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.

Zu Stellvertretern wurden Johann Lappi (Obervogau), Barbara Kaschl (Spielfeld) und Romana Vehovec-Huhs (Vogau) einstimmig gewählt. Auch alle übrigen Funktionäre erhielten einstimmigen Zuspruch.

Der neue ÖVP-Obmann Höflechner sieht „enorme Chancen“ in der kommenden Großgemeinde mit rund 4.800 Einwohnern, „und sind damit die drittgrößte Gemeinde im Bezirk Leibnitz“.

Landesparteiobmann LH-Stellvertreter Hermann Schützenhöfer verteidigte natürlich die „neuen Veränderungen, die der Jugend Zukunft eröffnet“. Und: „Wir müssen zusammenfügen, was zusammengehört“. Er appellierte um Einigkeit in den vier „Noch-Gemeinden“ bei der kommenden Gemeinderatswahl für ein „zukunftsorientiertes Straß-Spielfeld“.

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