Arteserbrunnen: Neue Methoden

Mit neuen Methoden sollen Arteserbrunnen in der Steiermark wieder auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. Ein Thema von großer Bedeutung, denn in nur einer einzigen Stunde entrinnen bei veralteten Arteserbrunnen eine Million (!) Liter wertvolles Grundwasser komplett nutzlos.

 

„Unser wertvollstes Gut gehört nicht nur für uns, sondern vor allem für nachfolgende Generationen geschützt. Ziel der Arteserbrunnensanierung ist es, die Grundwasserreserven zu sichern und dafür zu sorgen, dass mit unserem heimischen Wasser bewusst umgegangen wird“, war sich Landesrat Johann Seitinger von Beginn an der Bedeutung bewusst. Aus diesem Grund fand jüngst eine Expertenrunde statt, bei der die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der Arteserproblematik festgelegt und von Landesrat Johann Seitinger die entsprechenden Mittel zur Verfügung gestellt wurden. Der Auftrag lautet, möglichst schnell mit neuen und leistbaren Methoden die heimischen Arteserbrunnen auf den letzten Stand der Technik zu bringen. Federführend wird dabei die Montanuniversität Leoben mit Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. mont. Herbert Hofstätter und unter Einbindung internationaler Experten eine Maßnahme in der Steiermark erproben, die bereits im Erdölsektor zum Einsatz kommt. Die Versuchsreihe wird sich über den Sommer des heurigen Jahres erstrecken, wobei auch vorgesehen ist, die heimischen Brunnenbauer mit einzubeziehen. Nach dem Abschluss der Tests werden die Ergebnisse präsentiert und die weitere Vorgehensweise besprochen. 

Unabhängig davon bleiben die bisherigen Fördermaßnahmen zur Verschließung und technischen Erneuerung von Arteserbrunnen aufrecht.

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