Am Welternährungstag für die Bauern

Der heutige Welternährungstag steht unter dem Motto „Bäuerliche Familienbetriebe: Die Welt ernähren, die Erde schützen“. Es war wohl die überraschendste Aussage der Vereinten Nationen in den letzten Jahren, dass die Weltbevölkerung bis zum Ende des 21. Jahrhundert nicht auf neun Milliarden, sondern auf mehr als zwölf Milliarden ansteigen wird. Damit rückt auch das Thema Versorgungssicherheit Jahr für Jahr stärker in den Mittelpunkt.
In der Steiermark gibt es rund 39.000 bäuerliche Betriebe, die tagtäglich unseren Tisch mit hochqualitativen Lebensmitteln decken und mit ihrer harten Arbeit nicht nur unsere Versorgung gewährleisten, sondern auch einen wesentlichen Anteil zum Schutz und zur Pflege unserer Kulturlandschaft leisten. Für unsere Gesellschaft eine Selbstverständlichkeit, der aber leider viel zu wenig Bedeutung beigemessen wird. Traurig ist, dass jährlich 157 Millionen Kilogramm dieser so hart erarbeiteten Lebensmittel in Österreich im Müll landen, was alleine in der Steiermark einem Wert von 150 Millionen Euro entspricht.
Landesrat Hans Seitinger: „Unsere Bauernschaft liefert Produkte höchster Qualität obwohl sie oft mit schwierigen witterungsbedingten oder marktwirtschaftlichen Bedingungen zu kämpfen hat. Schenken wir den bäuerlichen Betrieben wieder mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung, indem wir heimischen Erzeugnissen noch stärker den Vorzug geben. So ist auch der Handel aufgerufen, eine noch größere Anzahl dieser heimischen Produkte anzubieten!“
Dramatische Zahlen zum Welternährungstag, die zu denken geben sollten:
·        nahezu 1 Milliarde Menschen auf der Welt leidet unter chronischem Hunger
·        fast 1 Milliarde Menschen leidet an Übergewicht
·        in Österreich werden pro Jahr 157 Millionen Kilogramm Lebensmittel in den Müll geworfen
·        in der Steiermark entspricht die weggeworfene Menge einem Wert von 150 Millionen Euro

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