20 Jahre Schulmilch vom Bauernhof

Am 30. September ist Weltschulmilchtag: Mit viel Pioniergeist starteten vor 20 Jahren eine Reihe bäuerlicher Betriebe mit der Auslieferung von Schulmilch. Derzeit liefern 17 Schulmilchbauern täglich an rund 25.000 Kinder, 120 Neue Mittelschulen und Höhere Schulen sowie rund 70 Kindergärten eine breite Palette an frischen Milchprodukten. Beim heurigen Malwettbewerb drehte sich alles um entzückende Milchmärchen.

Botschafter und Vermittler der heimischen Landwirtschaft. „Die steirischen Schulmilchbauern sehen sich nicht nur als Produzenten und Lieferanten, sondern auch als Botschafter und Vermittler der heimischen Landwirtschaft. Ein besonderes Augenmerk wird daher auf den persönlichen Kontakt mit Lehrern, Schülern und Eltern gelegt. Den Schulmilchbauern ist es wichtig, dass die Kinder wissen, woher die Milch kommt beziehungsweise wie ihr Schulmilchgetränk hergestellt wird. Betriebsbesuche sind daher bei den Kindern sehr beliebt“, sagt Präsident Franz Titschenbacher.

17 Minimolkereien: Täglich 25.000 Gläschen für die Schüler. 17 steirische Schulmilchbauern versorgen unsere Jüngsten täglich mit hochwertiger heimischer Milch und Milchprodukten. Mit ihren „Mini-Molkereien“ beliefern sie rund 400 steirische Volksschulen, etwa 120 Neue Mittelschulen und Höhere Schulen sowie rund 70 Kindergärten mit tagesfrischen Milchprodukten. Seit Schulbeginn bringen die steirischen Schulmilchbauern täglich rund 25.000 Gläschen/Becher frische Milchmixgetränke zu den Kindern. Zu Schulende werden es dann rund 3,5 Millionen Milchshakes sein. Österreichweit bringen rund 100 bäuerliche Lieferanten Milchmixgetränke zu 2.800 Schulen und Kindergärten mit rund 137.000 Kindern.

Alles natürlich und gesund. Die nachhaltige Wirtschaftsweise zeichnet die österreichischen Schulmilchbauern besonders aus. So werden Schulmilchprodukte mit natürlichem Fettgehalt geliefert, den die Kinder teils gar nicht mehr kennen. Das EU-Schulmilchprogramm schreibt zudem eine Höchstgrenze an zugesetztem Zucker vor (maximal sieben Prozent), die die Betriebe noch weiter zu reduzieren versuchen. Sie bemühen sich weiters auch natürliche Fruchtzubereitungen – sofern verfügbar – einzusetzen.

 Gegen 10-Uhr-Tief und Extraportion Kalzium. Mit Milch lässt sich das so genannte „10-Uhr-Tief“ gut und wirksam bekämpfen. Das ist ein Hauptgrund, warum Kinder in der Schule Milch und Milchprodukte trinken sollten. Milch und Milchprodukte enthalten alle notwendigen Nährstoffe zur Energieversorgung. Weiters ist Milch-Kalzium unentbehrlich für den Knochen-, Zahn- und Zellaufbau. Außerdem enthält Milch alle 13 lebensnotwendigen Vitamine.

 Kakao führend. Bei der Beliebtheitsskala der Kleinen führt Kakao (68%) die Hitliste an. Es folgen mit 18 Prozent Fruchtmilchprodukte wie beispielsweise Erdbeer- und Bananenmilch. Der Anteil der Vollmilch am Schulmilchkonsum beträgt etwa 10 Prozent. Der Rest sind Fruchtjoghurts, Joghurtdrinks und sonstige Milchprodukte wie beispielsweise Molkedrinks. Die Angebotspalette ist regional unterschiedlich. Diese Produkte sind im Lebensmittelhandel in der Regel nicht erhältlich.

Milch-Lehrpfad. Zum Lehrstoff Milch bieten die Seminarbäuerinnen auch in diesem Schuljahr allen interessierten Klassen einen zweistündigen „Milchlehrpfad-Workshop“ an. Weitere Infos zu diesem Milchlehrpfad erhalten Sie in der Landwirtschaftskammer Steiermark unter 0316/8050-1439, Infos zur Versorgung durch einen Schulmilchbauern unter 03112/2231-7743, www.rund-um-schulmilch.at.

Malwettbewerb: Milchmärchen. Rund um den heurigen Weltschulmilchtag am 30. September wurde der Abschluss des steirischen Schulmilch-Malwettbewerbs gesetzt, der am 18. September stilvoll mit Kumberger Volksschülern der dritten Klasse am steirischen Schulmilchbetrieb Professner in Hart-Purgstall mit einer Märchenstunde der steirischen Milchkönigin Melanie I. zu Ende ging. Unterstützt wurde dieses Projekt von der AMA Marketing GmbH.

600 Kinder machten beim Malwettbewerb mit oder haben ein Milchmärchen geschrieben.

Unter dem Motto „Male oder schreibe dein eigenes Milchmärchen“ stand der vom steirischen Schulmilchforum für Volksschulen ausgeschriebene heurige Malwettbewerb. So wurde das Thema Milch auf sehr unterhaltsame und spannende Weise speziell in Volksschulen mit unseren Jüngsten aufgearbeitet. Rund 600 Kinder der ersten bis vierten Schulstufen bewiesen ihr großes Talent mit ihren kreativen Geschichten und Bildern. Die besten, fantasievollsten oder auch originellsten Einreichungen wurden vom jeweils liefernden Schulmilchbetrieb ausgesucht und mit tollen Preisen belohnt. Die teilnehmenden Kinder erhielten insgesamt 19 Kassetten mit Aquarellstiften, 800 Stück eigens gefertigte Milchhäferl sowie viele Sachpreise.

Ob „Milli die Kuh“, „Lieselotte und der Milchdieb“, oder „das verzauberte Joghurt“ oder auch grafisch umgesetzte Märchen wie etwa „Hänsel und Gretel“ beziehungsweise „Der Stier und die sieben Kühlein“ – die Werke der kleinen Künstler und Literaten waren so hinreißend, dass sogar Milchkönigin Melanie an einigen Märchenstunden teilnahm.

Für höchste Aufmerksamkeit sorgte beispielsweise das Gewinnermärchen „Das verzauberte Joghurt“ von Nadine Skriner, die die 3. Klasse der Volksschule Seckau, Bezirk Murtal, besucht.

Die Vorzüge von Milchmixgetränken direkt von der Minimolkerei des Bauernhofes:

  • Regionaler Wert: Geld bleibt in der Region.
  • Ökologischer Wert: Geringe Transportwege, echte Nahversorgung.
  • Erlebniswelt: Tausende Kinder tauschen jährlich ihre Klassenzimmer mit dem Schulmilchhof und erfahren so viel über Kühe, Milch, Ernährung und Landwirtschaft.
  • Spitzenqualität: Geschmack und Qualität von Milchmixgetränken direkt vom Bauernhof sind unübertreffbar. Qualität und Herstellungsprozess werden regelmäßig untersucht und kontrolliert.

 

Foto: LK

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